„mailto“ – alt, benutzerunfreundlich und unsicher

Zu den Beginnen von HTML suchte man nach einer Möglichkeit auf E-Mail-Adressen zu verweisen. Man setzte dies durch das „mailto“-Prefix um.

Doch inzwischen ist dieses Kürzel stark veraltet und funktioniert nur in wenigen Browsern. Ich erläutere im folgenden die Nachteile.

Durch ein simples Anchor-Tag konnte auf eine E-Mail-Adresse verwiesen werden:

<a href="mailto:max@mustermann.de">Max Mustermann</a>

Simpel, ja, aber vorteilhaft? – Nein.

  1. mailto ist benutzerunfreundlich und nicht barrierefrei. Das Prefix funktioniert nur, wenn der Webbrowser das Versenden von E-Mails unterstützt oder dieser mit einem Mail-Programm verknüpft ist. Sollte das nicht der Fall sein, geschieht beim Klick auf den Link – garnichts.
  2. mailto ist veraltet. Es gibt inzwischen deutlich bessere Methoden, um Besuchern zu ermöglichen eine E-Mail an einen festen Empfänger zu versenden. Zum Beispiel durch ein HTML-Formular, welches serverseitig verarbeitet wird. Diese Methode setzt keinerlei besonderer Funktionalitäten im Browser oder ein E-Mail-Programm voraus.
  3. mailto ist unsicher. Dadurch, dass im href-Attribut der a-Tags die E-Mail-Adresse frei einsehbar ist, besteht die Gefahr, dass sie von einem Bot aufgenommen wird und zum Spam-Briefkasten wird. Bei serverseitigen Versenden, z.B. durch PHP, ist dies nicht möglich.

Die Argumente sprechen für sich. Man sollte lieber die Finger von mailto lassen und sich nach einer Alternative umsehen, z.B. einem Formmailer.

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Kategorien: HTML, JavaScript, PHP

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