Social Media Bar – Gefällt mir-, Tweet- und PlusOne-Button rechtssicher und datenschützend einbinden

Social Media Bar - Beispiel zur rechtssicheren und datschützenden Social Media VarianteDatenschützer werden immer lauter. Persönliche Daten würden im Hintergrund, ohne dass der Nutzer es mitbekommt, direkt an Anbieter sozialer Netzwerke übertragen werden, nur weil die von ihnen besuchte Seite den „Gefällt mir“- oder den neuen „PlusOne +1“-Button verwendet.

Sie verlangen Schutz der Privatsphäre und mehr Transparenz. Eine Idee war es zudem, einen „Zwei-Klick-Mechanismus“ einzuführen. Der Nutzer soll durch einen Mausklick erst die Aktivierung von sozialen Plugins und Buttons wünschen, bevor er schließlich auf den echten Button klicken kann. So werden Daten erst nach der expliziten Anfrage übermittelt.

Ich habe mir darüber ebenfalls Gedanken gemacht. Das Zwei-Klick-Verfahren finde ich zunächst keine schlechte Idee, zumal ich auch nicht möchte, dass verdeckt Surfstatistiken von mir erstellt werden.

Social Media Bar - Offizielle Website - ScreenshotEs hat mich zu einer kleinen Entwicklung getrieben, welche den Forderungen von Datenschützern und den Rechten von Surfern entgegenkommen soll: die Social Media Bar.

Sie vereint den „Gefällt mir“-Button von Facebook, den „PlusOne“-Button von Google Plus und den „Tweet me“-Button von Twitter und macht daraus ein einziges Plugin. Das besondere: es kontrolliert die Einverständnis des Nutzers und lädt die sozialen Plugins tatsächlich erst dann, wenn es der Nutzer explizit möchte. Die Genehmigung wird in einem Domain-Cookie bis zur Widerrufung gesichert.

Ich würde mich über Kritik und anderes Feedback, aber natürlich auch über jeden anderen Kommentar freuen.

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Kategorien: Internet, JavaScript

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4 Kommentare zu “Social Media Bar – Gefällt mir-, Tweet- und PlusOne-Button rechtssicher und datenschützend einbinden”

  1. Alex sagt:

    Hallo, ich hätte diese sharebar gerne in der vertikalen Version und am besten so das ich sie komplett auf meinem eigenen Server hosten kann.

    Über Google finde ich zwar einige ähnliche Skripte diese funktionieren jedoch wohl nur in Verbindung mit WordPress. Wenn ich eins davon hochlade erhalte ich lediglich die Meldung das ich keinen Zugriff auf das Admin Skript habe.

    Ich bin noch nicht lange als Webdesigner unterwegs und hoffe mir kann hier geholfen werden.

    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor wann er verfast wurde (ich schätze es war Ende 2011).

    LG Alex

    • vitus37 sagt:

      Hallo Alex,

      meine Social Media Bar habe ich in der Tat Ende 2011 entwickelt. Sie besteht aus einer Kombination aus Frames und JavaScripts. Leider habe ich zuzugeben, dass diese Lösung nicht mehr aktuell ist und auch nicht mehr browserübergreifend funktioniert. Zum momentanen Zeitpunkt biete ich die Social Media Bar nur horizontal mit den auswählbaren Einstellungen an. Das serverseitige Skript ist recht umfangreich, weshalb ich nicht vor habe den Code zu publizieren.

      Grundzüge einer neuen und wesentlich besseren Version zur SMB liegen irgendwo in meiner Schublade. Sie ist jedoch nicht vereinbar mit der alten Version und unvollständig. Zeit sie weiter zu entwickeln finde ich nicht. :(

      Zur Funktionsweise kann ich aber trotzdem ein paar Worte verlieren: Die SMB funktioniert mit einem Cookie, das beim Client gesetzt wird, wenn er den „Einverstanden“-Button betätigt. Daraufhin wird der Frame neu geladen und der Server prüft das Cookie. Ist das Cookie gesetzt, so werden die FB-, Twitter oder Google-Inhalte ausgegeben. Was mich an der Lösung stört ist dieser Frame. Den würde ich gerne entfernen.

      Eine rein clientseitige Lösung ist ebenfalls möglich.

      Vielleicht findest du noch eine passende Lösung oder baust dir selbst etwas. Ich wünsche dir viel Glück.

  2. Alex sagt:

    Den iFrame könnte man afaik durch AJAX ersetzen so dass nicht die gesamte Seite sondern nur der neue Inhalt geladen wird. Aber da kennst du dich sicher besser mit aus als ich :-)

    Werde versuchen es mit CSS nachzubauen wobei allerdings wohl einiges an Funktionen verloren gehen wird. Dies liegt jedoch an meinen bescheidenen “programmier” Kenntnissen ;)

    Ich danke dir jedenfalls für die ausführliche, freundliche und schnelle Antwort. Valete

    • vitus37 sagt:

      Ja, du hast recht. Die neue Lösung basiert auch auf AJAX. Das Problem das dabei entsteht ist, dass Cross-Domain-Requests von fast allen Browsern blockiert werden. Damit würden zwar die Scripts der Social Media Bar geladen, aber externe Scripte in der dritten Ebene (von Facebook, Twitter und Co.) würden es nicht mehr. Und da hänge ich. Hier müsste ich mich in JSONP einarbeiten.

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